| Einiges aus der Geschichte | |
Die Galerie der bildenden Kunst in Eger wurde im Jahre 1962 gegründet. In den letzten elf Jahren, bis ins Jahr 2001,
war ihr Träger das Ministerium für Kultur der Tschechischen Republik, in der Gegenwart sorgt für die Trägerschaft der
Karlsbader Bezirk. Die Galerie war als eine vor allen Dingen auf Ausstellungstätigkeit ausgerichtete Kultureinrichtung
gegründet worden. Seit Mitte der sechziger Jahre begann die Galerie jedoch eigene Sammlungen organisieren und
dank der intensiven Akquisitionstätigkeit, die auch von Seiten der Leitung der damaligen regionalen Verwaltungsbehörden
Unterstützung fand, konnte die Galerie zum Zeitpunkt der Wende der 60-er und 70-er Jahre, damals bereits als Museum
der bildenden Kunst, sich der zahlreichen Sammlungsfonds der alten und modernen tschechischen Kunst rühmen. Die besten
Werke aus eigenen Sammlungen der Galerie werden in ständig vervollständigten und verbesserten Ausstellungsräumlichkeiten
ausgestellt. Neben der eigenen fachlichen Tätigkeit, die insbesondere auf Pflege der Sammlungen der alten und modernen Kunst orientiert ist, deren Erweiterung und die damit zusammenhängende Forschungsarbeit in Sammlungs- expositionen aufgewertet wird, bereitet die Galerie kurzfristige Ausstellungen der alten und modernen tschechischen und europäische Kunst vor, sowohl selbständig als auch in Kooperation mit tschechischen und ausländischen Galerien und Kunstmuseen. Eine Form von grenzübergreifenden Kooperation sind auch Darlehen von Kunstwerken an bedeutende ausländische Kunstmuseen, durch welche die Galerie an solchen europäisch signifikanten Ausstellungen teilnahm, wie z.B. die Ausstellung Le Cubisme a Prague in Musée des beaux-arts in Nancy im Jahre 1991, Europa, Europa - das Jahrhundert der Avantgarde in Mittel- und Osteuropa in Bonn im Jahre 1994 oder Année a 30 en Europe in Musée d'art moderne de la Ville de Paris im Jahre 1997 waren. Die Galerie war ebenfalls vertreten anhand von zahlreichen Kollektionen von Kunstwerken aus Eigensammlungen an großen Ausstellungsprojekten, die durch die Berufsvereinigung der Tschechischen Kunstmuseen des Galerierats der Tschechischen Republik, wo sie Mitglied ist, veranstaltet worden sind (z.B. Aufnahme der verschiedenartigsten Faktoren in der Reitschule der Prager Burg im Jahre 1993 oder Die zweite Arche - Der Surrealismus und die tschechische Kunst 1925 bis 1945 im Panorama Museum in Deutschland im Jahre 2001). Einen ganz spezifischen Kreis der Galerietätigkeit stellt vom Anfang der 90. Jahre an ihre Beteiligung an Aktivitäten des Internationalen Kulturprojektes "Festival Mitte Europa" dar. Innerhalb des allgemein Ideenrahmens des Festivals, der auf Beseitigung der historischen Hindernisse in der Verständigung zwischen Tschechen und Deutschen und Unterstützung der gemeinsamen Zusammenarbeit und Freundschaft orientiert ist, beteiligt sich die Galerie durch ihre Forschungs- und Publikationsarbeit an Erkennung des Schaffens der Künstler aus dem Kreis der ethnischen Minderheiten, die in Tschechien bis in die Mitte der vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts lebten und schafften (u.a. Ausstellungen aus Werken von Wenzel Hablik, Georg Kars, Emil Orlik, August Bröms, Max Kopf, u.a.). |
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| Gebäude, die unter Galerieverwaltung stehen | |